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“Die Raketentruppen der NVA”
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Kurt Schmidt * 2006-2018

1968 -1975

01.05.1968

Beginn der Aufstellung einer Raketenabteilung (RA) mit den Bezeichnungen 3. RA, später RA-3 dann RA-III innerhalb und aus dem Bestand der 5. RBr am Standort Stallberg. Die RA-III wurde mit dem Raketensystem 8K11 ausgerüstet. Im Bestand der RA-III wird die erste Startbatterie (StBttr) als 7. StBttr aufgestellt.

01.11.1968

Aufstellung der zweiten StBttr als 8. StBttr

01.05.1969

Aufstellung der dritten StBttr als 9. StBttr

01.11.1969

Die RA-III hat die Soll-Stärke und ist gefechtsbereit.

1970

Das Vereinte Oberkommando der Staaten des Warschauer Vertrages erlässt den Befehl zur Aufstellung einer operativ-taktischen RBr im Bestand des Militärbezirkes III (MB III). Sie wird die zweite RBr im Bestand der NVA sein.

07 - 08 / 1970

Inspektion durch das Ministerium für Nationale Verteidigung in der 5. RBr und RA-III

03 - 04 / 1971

Erste Gefechtsstarts aller drei StBttr im Verlauf einer taktischen Übung der RA-III auf dem sowjetischen Staatspolygon “Kapustin Jar”. Die 8. StBttr führte dabei zwei Gefechtsstarts durch. Die taktische Übung der RA-III wurde mit “Sehr Gut” bewertet. Bei dieser Übung wurden die letzten Raketen 8K11 der NVA gestartet.

01.051971

Beginn Umrüstung der RA-III auf den Raketenkomplex 9K72 mit Rakete 8K14 und Startrampe 2P19.

31.08.1971

Die Umrüstung ist abgeschlossen und die Gefechtsbereitschaft mit dem neuen Raketenkomplex  9K72 ist hergestellt.

ab 1972 bis 1974

Zulassungsüberprüfungen zu taktischen Übungen der RA durch die Kontrollgruppe (KGr) des Chefs Raketentruppen und Artillerie (CRA) des Kommandos Landstreitkräfte (KdoLaSK). Durchführung einer taktischen Übungen der RA ohne Gefechtsstart je Ausbildungshalbjahr.

08 - 09/1974

Die taktische Übung der RA-III “Merkur” mit Gefechtsstart auf dem sowjetischen Staatspolygon “Kapustin Jar” wurde mit “Sehr Gut” bewertet. Alle drei StBttr’n und die Meteorologenbatterie MBttr nahmen daran teil. Es wurden 4 Raketen 8K14 gestartet. Mit dieser taktischen Übung demonstrierte die RA-III die Fähigkeit und Gefechtsbereitschaft um als Stamm der neuen 3. RBr an den Standort Tautenhain verlegt zu werden.

04 / 1975

Verlegung der RA-III an den Standort Tautenhain, Sie wird als I. RA in die 3. RBr eingegliedert. Die drei StBttr’n erhalten die Bezeichnung: 1. StBttr; 2. StBttr; 3. StBttr . Die nicht zur Struktur einer RA gehörenden, aber in der RA-III vorhandenen Einheiten der technischen, meteorologischen, pioniertechnischen und rückwärtigen Sicherstellung, werden in die entsprechenden Strukturelemente der 3. RBr eingegliedert. 

Vorbereitungen am Standort Tautenhain

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02 / 1971

Schaffung der Baufreiheit zum Bau der Kasernenanlagen. Der Standort Tautenhain wurde durch den CRA KdoMB III Generalmajor Anton Hotzky ausgewählt

1972

Baubeginn des “Objekt 412” mit einer Investitionssumme von 114 Mio Mark.

1972 - 1975

Parallel zum Bau der Kasernenanlagen werden fünf Mehrfamilienhäuser mit je 40 Wohnungen gebaut.

 

Nordöstlich der Kaserne wird das Ausbildungsgelände angelegt. Auf engsten Raum entstehen für alle Elemente der Gefechtsordnung (sechs StBttr) pioniertechnisch ausgebaute Stellungen und Unterbringungsräume.

I. / 1974

Offiziere der Raketentruppen werden als Objektkommandant bzw. zur fachlichen Beratung  beim Bau des Ausbildungsgeländes zuversetzt.

14.10.1974

Die Operative Gruppe zur Vorbereitung der Aufstellung der 3. RBr beginnt ihre Tätigkeit. Kommandeur ist Oberstleutnant Armin Hofmann
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01 / 1975

Offiziere der Dienste werden zuversetzt.

04 / 1975

Verlegung der RA-III an den Standort Tautenhain, sie wird als I. RA in die 3. RBr eingegliedert.

05 / 1976

Mit der Einberufung der Wehrpflichtigen wird die 3. RBr vollständig aufgefüllt.

09 / 1976

Der Klub mit Gaststätte wird als “Brigadeklub” übergeben.

1977

Die Sporthalle wird übergeben.

1981 - 1983

Es werden zwei weitere Mehrfamilienhäuser mit je 48 Wohnungen gebaut.

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Kurt Schmidt
letzte Aktuallisiernug: 18.03.2018